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Segelboote für Einsteiger

Sie möchten gern segeln wissen aber nicht wie oder was für ein Boot zum Einstieg das richtige ist? Dann sollten sie sich erst einmal mit einem Grundwissen zum Segeln vertraut machen. Es gibt Grundbegriffe, die auf Segelbooten unumgänglich sind und auch ein Schein zur Führung des Bootes sollte in entsprechenden Kursen gemacht werden, ehe es zum Kauf des eigenen Segelbootes geht. Wer sich dieses Wissen schon angeeignet hat und über eine entsprechende Erlaubnis verfügt, die Weltmeere zu besegeln, steht nun vor der Entscheidung des Bootskaufes. Welches Segelboot ist jedoch für einen Einsteiger gut geeignet?

Schiffstypen

Prinzipiell kommt es bei der Entscheidung für ein Segelboot auch auf die eigenen Bedürfnisse an. Denn hier stellt sich die Frage, segeln sie allein, ist eine größere Crew mit an Bord oder kommt die eigene Familie mit auf Segeltour. Das macht schon einmal die Größe des Segelbootes aus. Ob nun ein Segel oder mehrere, Segelboote sind nicht nur Einrümpfer, sie besitzen ein Vorsegel um so größer das Segelboot umso mehr Vorsegel hat es, diesen müssen auch gesetzt werden und können in der Bedienung von einer Person nicht gemeistert werden. Es gibt sechs Arten der Segelboote, da wären die Kats die auch Multis genannt werden, da sie mehrere Rümpfe haben. Sie sind die kleinsten der Segelboote. Die Slups sind etwas größer und verfügen über ein Segel mehr als die Kats, welche nur mit einem Vorsegel ausgestattet sind. Wer etwas größer heraus möchte, kann sich für ein Ketch oder Yawl entscheiden, diese unterscheiden sich nicht wesentlich. Nur wenn der hintere Mast, achtern zum Ruderblatt steht, ist es ein Yawl. Alles andere ist ein Ketch. Bei den Jachten spricht man von Kuttern, welche eine Crew benötigen, da die zwei Vorsegel gut gehandhabt werden müssen. Ihr Vorteil ist es das sich die Segelfläche besser an die Windstärken anpassen kann. Fast ganz verschwunden sind die Schoner, obwohl sie die größten und wohl schönsten Segelschiffe sind. Einen Schoner zu kaufen erfordert schon das nötige Kleingeld, da sie sich erst ab einer gewissen Größe rentieren.

Information dank Messe

Hat man die Möglichkeit vor dem Kauf des eigenen Segelbootes die Bootsmesse zu besuchen, ist das durchaus sinnvoll. Hier ist eine große Auswahl an Jachten und Booten vertreten und man kann sich vor Ort umfangreich beraten lassen. Auch eigene Wünsche können so mit einbezogen werden und der Kauf fällt durchaus positiver aus, wenn man schon vorab alle Information zur Hand hat. Da Segelboote ja auch ein zu Hause auf Zeit sind, gibt es hier unterschiedliche Vorstellungen der Ausstattung für die Crew und den persönlichen Bereich. Die unterschiedlichsten Segelboote werden hier in allen Größen von renommierten Herstellern angeboten und sie stehen in Preis, Leistung und Ausstattungswünschen hilfreich zu Seite.

An alles gedacht

Die meisten Crews können in der heutigen Zeit davon ausgehen, dass ihr Chartereinsatz auf einem entsprechenden Segelboot eine Tauglichkeit voraussetzt. Ein gutes Segelboot für eine längere Reise sollte über eine leichte und unproblematische Bedienung verfügen. Auch entsprechende dafür ausgelegte Maschinen und ein gewisser Standard an Ausrüstung sollten auf einem guten Segelboot vorhanden sein. Modelle der französischen Werften Beneteau, Dufour oder Jeanneau erfüllen diese Ansprüche kompromisslos. Aber auch die deutschen Segeljachten von Bavaria und Hanse aus Greifswald erfüllen alle Kriterien einer anspruchsvollen Segelcrew. Zu klären ist, ob der Schwerpunkt des Segelbootes auf dem Segelkomfort liegt oder auf der Ausstattung unter Deck. So können Werften sich daran orientieren, wo der Maßstab für die Reisen liegt. Ist eine Zubereitung von Speisen an Deck nötig oder reicht eine kleine Küche zur Selbstversorgung aus? Wird die Nasszelle von zwei oder acht Personen genutzt? Das alles sind Punkte, die bedacht werden müssen. Denn wer südliche Reviere besegelt wird seinen Alltag eher im Cockpit verbringen, wobei eine Beseglung der nördlichen Reviere ein Leben in einen geräumigen Salon fordert.

Die Erfahrung bestimmt das Segelboot

Ist die Crew unerfahren und muss sich erst mit Technik und Manövern vertraut machen, sind Rollreffanlagen für das Vorsegel und das Großsegel eine Erleichterung und gewähren die Sicherheit der Crew. Wenn die Crew ein eingespieltes Team ist, sind auch Herausforderungen wie ein Bindereff und der damit höhere Arbeitseinsatz auf Deck kein Problem. Wer mit Familienmitgliedern und Bekannten segelt, die nicht über all zu große Segelerfahrung verfügen, sollte auf technische Hilfsmittel auf gar keinen Fall verzichten. Denn Sicherheit an Bord ist wichtiger als ein geringerer Preis bei der Anschaffung eines Segelbootes. Es empfiehlt sich daher für Einsteiger Rollreffanlagen, dem Bindereff vorzuziehen. Dann steht auch Anfängern eine schöne Zeit in dem Revier ihrer Wahl nichts im Weg.

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